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Unser Flugsportverein

Wenn Träume fliegen lernen

Fliegen übt seit jeher eine besondere Faszination auf Menschen aus. Was einst mit bewunderten „Hüpfern“ über wenige Meter begann, hat sich bis zu Reisen rund um den Globus und sogar ins All entwickelt. Die Begeisterung dafür ist geblieben.

Dass es den Flugplatz und den Flugsportverein Feldkirchen heute gibt, ist dem Pioniergeist einiger Enthusiasten der frühen 1950er-Jahre zu verdanken. Gegen manche bürokratische Turbulenz mussten sie sich dabei erst durchsetzen. Die schriftlichen Wortgefechte des Gründungsobmanns mit Ministerien gelten bis heute als legendär.

In den folgenden Jahrzehnten wurde der Verein Schritt für Schritt ausgebaut. Die Finanzierung erfolgte bei der Gründung auf ungewöhnliche Weise: Bauern aus dem Bezirk spendeten Zirben und Fichten, die von Vereinsmitgliedern selbst geschlägert und verkauft wurden. Mit dem Erlös konnten Segelflugzeuge, Schulgleiter und Winden angeschafft werden. Die Flugschüler im Schulgleiter saßen dabei noch unter freiem Himmel, gelandet wurde auf einer Kufe – aus heutiger Sicht kaum vorstellbar.

In den 1970er-Jahren entdeckte sogar die Filmbranche den Flugplatz als Kulisse. Für einige schräge Klamaukfilme mit Größen wie Gunther Philipp und Eddi Arent wurde hier gedreht.

Heute präsentiert sich der Flugsportverein als moderner und begehrter Vorzeigeverein. Segel- und Motorflugzeuge, Ultraleichtflugzeuge, Flugschule, Helipad, Hangars, Tankstelle, Restaurant und Campingplatz machen den Flugplatz zu einem beliebten Treffpunkt für Pilotinnen und Piloten aus ganz Europa.

Webtipp: www.lokf.at